Canon – ressourcenschonende Produkte in umweltfreundlichen Verpackungen

Canon setzt bei seinen Verpackungen auf recycelte Materialien – einschließlich der Verwendung von Kartonage anstelle von Holzpaletten. Bei kleineren Produkten kommen Zellstoffformen anstelle von organisch hergestelltem Polystyrolschaum zum Einsatz.

Für die B2B-Kunden nutzt Canon das Pre-Delivery-Inspektionsverfahren (PDI), bei dem alle Verpackungen der Geräte bereits in Canons eigenen Logistikzentren entsorgt werden. Die Geräte werden dann konfiguriert und getestet, bevor sie mit einer wiederverwendbaren, schützenden, luftdichten Hülle für den Weitertransport versehen werden. Das stellt sicher, dass nur eine minimale Verpackung verwendet wird und dennoch ein sicherer Transport des Produkts möglich ist.

Bei der Tonerverpackung kommt ein Verpackungs- und Polstermaterial namens AIR SHELL, das den Luftdruck nutzt, um die Polsterung zu verbessern. Durch den Einsatz dieses Materials konnte das Volumen der Produktverpackung um 30 % reduziert werden. Dies wiederum führte dazu, die Ladeeffizienz zu verbessern und den CO2-Ausstoß während des Transports um 20 % zu reduzieren.

Für den Einzelhandel werden Inkjet-Verbrauchsmaterialien in Blister-Verpackungen aus 70% recyceltem Material verwendet (u.a. auch um Diebstähle zu verhindern). Für den Verkauf außerhalb von Einzelhandelsgeschäften verwendet Canon Kartonage mit 80 % recyceltem Inhalt.

Lebenszyklusanalyse

Canon konzentriert sich bereits in der Konzept- und Designphase auf die Entwicklung CO2-armer und ressourcenschonender Produkte.

Das ehrgeizige Ziel: die CO2-Emissionen von Canon-Produkten im Vergleich zum Vorjahr um 3 % und die CO2 -Emissionen bis zum Jahr 2020 um 15 % gegenüber dem Nettoumsatz (im Vergleich zum Jahr 2010) aus dem EMEA-Geschäft von Canon zu reduzieren.

Damit diese Ziele erreicht werden können, nutzt Canon die Lebenszyklusanalyse (LCA). Das Verfahren erfasst und gewichtet die Umweltauswirkungen jedes Produkts während des gesamten Lebenszyklus. Die Ergebnisse dieser Ökobilanzen wird während der Produktentwicklung genutzt, um Faktoren zu analysieren, die zu CO2-Emissionen führen und um Maßnahmen zur Reduzierung dieser Auswirkungen zu ergreifen.

Dies geschieht zum Beispiel durch die Einbeziehung von recycelten und biobasierten Kunststoffen sowie durch die Wiederaufbereitung von Produkten oder durch eine Verkleinerung und Gewichtsreduzierung bei der Bauweise der Produkte.

Der CO2-Fußabdruck der Produkte wird auf der Website Carbon Footprint of Products veröffentlicht, so dass mehr Kunden umweltbewusste Produkte auswählen und informierte Entscheidungen über die von ihnen gekauften Produkte treffen können.

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