06.09.2020 | Tina Altmann

Thomas Klein zum breiten Potenzial im Bereich der Storage-Lösungen

Daten sollen dort verarbeitet werden, wo sie erzeugt werden.
Immer mehr Unternehmen verstehen, dass die Auslagerung in ferne Länder – und hier spreche ich sowohl von Ressourcen als auch von Rechen- und Speicherkapazitäten – nicht immer Sinn macht. Viele Firmen haben beispielsweise in den vergangenen Monaten angefangen, Video-Surveillance-Lösungen aufzubauen. Dies ist ein typisches Geschäft, das von lokal ansässigen IT-Partnern gemacht wird und bei dem es gilt, das erhöhte
Rechenleistungsaufkommen und die Nachfrage nach Datenspeichern zu befriedigen.

Prinzipiell denke ich, liegt es so ein bisschen in der Natur von uns Zentraleuropäern, die Daten, die wir erzeugt haben, auch in der Nähe zu haben und nicht in irgendeiner Cloud in der Wüste von Arizona. Hinzu kommt, dass es Daten gibt, die nur in dem Land gespeichert werden dürfen, in dem sie auch aufgenommen wurden (gutes Beispiel: Verkehrsüberwachung in UK). Last, but not least wurde jetzt gerade vom Europäischen Gerichtshof die Regelung zum Privacy Shield gekippt. Personenbezogene Daten dürfen laut aktueller DSVGO nur (noch) unter bestimmten Umständen in Drittländer wie die USA übermittelt werden. Das gilt auch für die Speicherung in der Wüste kurz hinter Phoenix!

Neue Systemintelligenz ist gefordert.
Unternehmen und auch öffentliche Einrichtungen müssen sich speziell in den aktuellen Zeiten eine neue Intelligenz ins Haus holen. Eine Intelligenz, die alles kontrolliert – z.B. Zugänge und Abläufe in Betriebs- und Produktionsstätten, Einkaufszentren, Flughäfen und Sportstadien. Bisherige Überwachungs- und Sicherheitskonzepte müssen neu konzipiert werden, um unter erschwerten Bedingungen Zugänge für Menschen zu schaffen. Diese Intelligenz bedeutet, es werden weitere extreme Datenvolumen erzeugt – und damit die verschiedensten Szenarien unterstrichen, weil überall Daten gesammelt, gespeichert und ausgewertet werden.

Eine klare Chance für den IT-Handel – jetzt!
Diejenigen, die die Situation und ihre Chance in all diesen Punkten erkennen, werden die klaren Gewinner sein. Unabhängig davon, ob sie ein großes Systemhaus oder ein regionaler IT-Dienstleister sind – und unabhängig davon, ob sie Services wie Assemblierung oder auch Softwarebetankung anbieten. Heute zählt nicht mehr, zwingend eigene ausgebildete und zertifizierte Ressourcen dafür bereitzuhalten und auch notwendige Arbeitsumgebungen für derartige Assemblierungen geschaffen zu haben. Dies sind Leistungen, die an uns als Distributor ausgelagert werden können.

Diese Dienste auszulagern, kann ein großer Wettbewerbsvorteil für IT-Händler sein, da bin ich sicher. Der Partner kann die Wertschöpfungskette für sich dahingehend umgestalten und profitabel nutzen, neue Services anzubieten und seinen Kunden noch allumfänglicher zu betreuen. Es gilt für uns alle, diesen Serviceanteil zu erkennen, Marge zu optimieren und neues Business zu sichern.

Wir bieten weit mehr als Komponenten.
Das End-to-End-Produktspektrum der Tech Data kommt in dem Moment zum Tragen, in dem gesamtheitliche Lösungen entwickelt und auch assembliert werden sollen. Partner profitieren davon, bei uns wirklich alle Lösungskomponenten beziehen zu können und zu einer Lösung assembliert zu bekommen. Einfacher, kostensparender und effizienter geht es nicht!

Sprechen Sie mit mir und mit meinem Team – nutzen Sie unser neues Angebot mit direkten und schnellen Services aus Deutschland!