Fünf Fragen an Peter Kindiger: „Der vernetzte Workflow mit IBM Power Systemen bringt fast allen Branchen Vorteile!“

Was sind die wichtigsten Toptrends für IBM Power Kunden?

 

Kindiger: Viele Unternehmenskunden wollen ihr Geschäft mit schnellem Storage und hohen Bandbreiten für die Bereitstellung von Daten vorantreiben. Flash- und Cloud-Lösungen wie die NVMe Enterprise Devices werden mit ihrem günstigen Preis-Leistungsverhältnis immer attraktiver. Ein weiter starker Power Trend geht Richtung SAP HANA. Hier berichten die Kunden von sehr guten Erfahrungen mit dem IBM Power Enterprise System E980. Die Power Maschinen punkten definitiv auch im klassischen Mittelstand. Die neuen Fighter Modelle verbinden eine hervorragende Performance mit Hochverfügbarkeit und Skalierbarkeit – und das zu einem absolut mittelstandstauglichen Preis. Mit Linux on Power ist die IBM sehr gut für die Zukunft gewappnet. Auch IBM i und AIX stehen weiter hoch im Kurs. Die aktuelle Roadmap reicht bis über das Jahr 2030 hinaus.

Für welche Branchen zahlt sich der Power Einsatz besonders aus?

Kindiger: Intelligent vernetzte Workflows, die sich mit einem Power System realisieren lassen, bringen fast überall Vorteile, es kommt nur auf den Einsatz der Maschine an! Die meisten Use Cases gibt es in Industrie, Logistik und Handel. Hier stehen besonders Prozesse im Fokus, in denen es auf genaue Vorhersagen, die Abbildung von Aufträgen oder die Überwachung von Lieferketten ankommt. Für Kunden, die mit Linux starten, ist der Einstieg schon unter 9000 Euro möglich.

Wo liegen die größten Herausforderungen bei der Umsetzung von KI-Projekten?

 

Kindiger: Es genügt nicht, leistungsfähige Hardware zu kaufen. Man muss auch die erforderliche Datenqualität bereitstellen und die schnelle Verarbeitung gewährleisten, damit die Algorithmen optimal trainiert werden können. Hier kommt bei den Power Systemen der Highspeed-Bus NVLink ins Spiel, der für den Datentransfer zwischen GPU und CPU optimiert wurde, aber auch zwischen GPU und GPU.

Was macht das Power System AC922 zur ersten Wahl für industrielle KI-Anwendungen?

 

Kindiger: Auf IBM Enterprise Systemen können die Betriebssysteme IBM i, AIX oder Linux eingesetzt werden. Die AC922 wurde speziell für KI-Anwendungen entwickelt. Diese Maschine bietet bis zu 5,6 Mal mehr E/A-Bandbreite als der Intel x86-Server  und eine beispiellose Performance für Analysen, künstliche Intelligenz (KI) und modernes High Performance Computing. Zudem steckt die AC922 voller wegweisender Technologie – von PCI Gen4 OpenCAPI über NVLink 2.0 bis zu NVMe Festplatten. Weitere Pluspunkte sind die integrierte End-to-End-Sicherheit und die einfache KI-Implementierung – ganz nach dem Motto: Train more, build more, know more.

Welche Möglichkeiten bieten der Power Systems Virtual Server und die IBM Cloud?

 

Kindiger: Viele Kunden nutzen die Leistung einer Power Maschine mit vier Kernen nicht aus. Wer für bestimmte Workflows den Power Systems Virtual Server in der Cloud einsetzt, bezahlt nur die Ressourcen, die er benötigt, weil nach einem günstigen Pay as you go-Modell abgerechnet wird. Weitere Einsparungen ergeben sich bei der Wartung, bei den Softwarelizenzen sowie bei Energie und Stellfläche. Perfekt geeignet ist eine Virtual Power Server Instanz auch als Disaster Recovery System, das für Notfälle alle Unternehmensdaten in Echtzeit repliziert. Besonders interessant für Businesspartner: Mit dem Virtual Server werden sie zum IBM Cloud Provider, ohne Investitionen in eine eigene Cloud-Umgebung tätigen zu müssen. On top kann der Channel Anwendungssoftware, Installations- und Wartungsservices anbieten. Auf diese Weise entstehen vielversprechende Geschäftsmodelle, und die Businesspartner können ihre Angebotspalette um zusätzliche Managed Services erweitern.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Peter Kindiger.