Container Storage: die optimale Speicherlösung für Ihre KI-Umgebung

Daten sind der Treibstoff für effizientere Prozesse und wirtschaftliches Wachstum. Künstliche Intelligenz und flexible Speicherkonzepte schaffen die Voraussetzungen für nachhaltige Geschäftserfolge. Für welchen Einsatzzwecke eignet sich Container Storage am besten?

Für KI-Applikationen wie Machine Learning und Predictive Analytics spielt der Storage eine Schlüsselrolle. Eine Container-Plattform wie Red Hat OpenShift schafft die technische Basis. Der Aufbau einer Container-Plattform am Beispiel von Red Hat OpenShift. Container-Storage ist für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz die erste Wahl, weil er die Datenanalyse massiv beschleunigt.
Quelle: Red Hat.

Experten gehen davon aus, das Open-Source-Lösungen proprietäre Software weitgehend ablösen werden. Deshalb sind interoperable Cloud-Konzepte im Kommen, die auf offenen Standards basieren. Diese bieten Anwendern die Möglichkeit, Anwendungen und Workloads zwischen verschiedenen Clouds zu verschieben und sie über ein gemeinsames Tool zu verwalten. So behalten die Verantwortlichen auch bei komplexen Einsatzszenarien den Überblick, erzielen einen hohen Automatisierungsgrad und gewährleisten mit der Integration von Regelwerken die Einhaltung aller Vorgaben und Sicherheitsstandards.

Ein wichtiger Schritt ist die Migration monolithischer Anwendungen zu einer cloudfähigen, containerisierten Architektur. In einem monolithischen System werden alle Funktionen einer Anwendung als einzelnes Paket programmiert und getestet. Mit dem Wechsel auf eine containerisierte Umgebung lässt sich jede Funktion in einem eigenen Container bereitstellen und unabhängig skalieren. Zusätzlich ermöglicht die Integration von DevOps-Tools eine engere Verbindung zwischen Operations- und Entwicklerteams.

Container Storage beschleunigt KI-Anwendungen

Für Machine Learning und Predictive Analytics spielt der Storage eine Schlüsselrolle. Hier muss eine hohe Performance und Kapazität gewährleistet sein, damit die Systeme in ihrer Rechenleistung nicht gebremst werden. Vorhandene Datensilos müssen aufgelöst und durch intelligent verknüpfte Datenmanagement-Lösungen ersetzt werden – besonders schnell, flexibel und kostengünstig in der Cloud.

Die Container-Technologie ermöglicht es, Applikationen auf mehrere Cloud-Plattformen zu verteilen – On-Premises, in einer Multi- oder Hybrid-Cloud-Umgebung. Dabei bleibt die Governance für die komplette Anwendungskette gesichert. Anpassungen und Updates sind im laufenden Betrieb möglich. Viele Unternehmen wünschen sich eine ähnliche Flexibilität beim Storage, der häufig statisch angelegt ist und die Agilität bremst. „Nach Software-Defined Storage ist Container Storage der nächste Evolutionsschritt in diesem Bereich“, erklärt Rafael Ulrich, Business Development Manager IBM Hybrid Cloud, Tech Data. „Ein Administrator oder Entwickler kann dem Container mit einer einfachen Codezeile Storage zur Verfügung zu stellen. Danach genügt ein Orchestrator wie Kubernetes oder Red Hat OpenShift, um die Bereitstellung von Speicher zu automatisieren. Die Ausfallsicherheit und Zuverlässigkeit ist im Vergleich zu anderen skalierbaren Speicherlösungen außerordentlich hoch. Außerdem lassen sich klassische Protokolle und Anwendungen anbinden.“

Der Umstieg ist denkbar einfach, weil das Container-Universum auf APIs basiert. „Der Kunde kann hochelastischen Container Storage entweder im eigenen Data Center einsetzen oder in der Cloud buchen, um beispielsweise Auftragsspitzen abzufedern. In beiden Fällen sind die Kosten deutlich günstiger als beim Einsatz klassischer Speichersysteme“, betont der Experte. Dazu kommt, dass die IT-Mitarbeiter, die heute für die Plattform- und Servicewartung zuständig sind, Freiräume für die Entwicklung neuer Produkte und Services erhalten. Denn die Containerisierung von Speicher inklusive der Steuerung erfolgt über die gemeinsame Verwaltungsebene Kubernetes, die leicht bedienbar ist.

Effizienzgewinne sind keineswegs das einzige Argument für eine intelligente Storage-Lösung. Die meisten bisherigen Speicherkonzepte liefern nicht die Agilität, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit, die Unternehmen für die konsequente Transformation benötigen. Wer Software-Defined Storage, Storage Area Networks (SANs) oder Network-Attached Storage (NAS) über Standardschnittstellen an eine Container-Plattform wie Red Hat OpenShift koppelt, wird feststellen, dass der Erfolg bescheiden ist: Traditionellen Speicherplattformen fehlt es in der Regel an Programmierschnittstellen für Kubernetes & Co.

„Container Storage ist für zahlreiche Branchen und Einsatzbereiche attraktiv“, betont Rafael Ulrich. „Überall dort, wo ich als Unternehmer in meiner Lieferkette mit Partnern zusammenarbeite und Daten in Echtzeit austausche, um sie zu monetarisieren, bringt die Containerisierung der Prozesse erhebliche Vorteile.“ Zu den Gewinnern der Technologie zählen beispielsweise Einzelhändler, die ihren Kunden eine personalisierte Omnichannel-Erfahrung bieten möchten, Hersteller, die in der Produktion für sichere, skalierbare Abläufe sorgen wollen oder Kliniken, die unterschiedliche Geräte mit intelligenter Analysesoftware ausstatten, um bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen.

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Container Storage für KI-Anwendungen: die wichtigsten Vorteile

Bessere Produktivität
Rund 50 Prozent mehr Input-/Output-Operations pro Sekunde (IOPS) bei einem Bruchteil der Stellfläche von Storage-Racks. Wesentlich bessere Anwendungsverfügbarkeit und schnelleres Time-to-Market für neue Produkte.

Höhere Sicherheit
Intelligente Datenträgerzuordnung reduziert das Sicherheitsrisiko einer Preisgabe von Daten erheblich.

Optimale Datenverfügbarkeit
Unternehmensweite Zugriffsmöglichkeit, unabhängig von Zeit und Ort, z. B. mit IBM FlashWatch- und HyperSwap-Technologie.

Agilere Infrastruktur
Flexible Reaktionsmöglichkeit auf Marktveränderungen. Wer kurzfristig auf regionale Lieferanten oder alternative Ressourcen ausweichen kann, hat Wettbewerbsvorteile.

Container Storage hat viele Vorteile für Unternehmen, die auf die schnelle Analyse ihrer Daten angewiesen sind. Besonders interessant sind die Multi-Cloud-Portierbarkeit, die Unterstützung datenintensiver Workloads und die vereinfachte Anwendungsentwicklung.Multitalent Container Storage: Geboten werden datenintensive Workloads, Multi-Cloud-Umgebungen und eine beschleunigte Anwendungsentwicklung.
Quelle: Red Hat

Die Vision digital gut aufgestellter Unternehmen ist eine intelligente Enterprise Cloud, die selbst entscheiden kann, welche IT-Ressourcen für das jeweilige Szenario eingesetzt werden sollen. Der Abruf erfolgt dann automatisiert – lokal oder aus der Cloud. In jedem Fall garantieren moderne Verschlüsselungsmechanismen, die direkt an die Dateien gekoppelt sind, Datenschutz und IT-Sicherheit.

Vielversprechende Ansätze für IT-Dienstleister und Managed Service-Provider

Eine kompetente Beratung ist im Umfeld von Hybrid-Cloud und Container-Plattformen unverzichtbar, um Fehler zu vermeiden. Channel-Partner mit Programmier-Know-how können beim Design, Aufbau und Betrieb einer hoch skalierbaren Cloud-Architektur oder beim Aufbau eines Storage-Servers helfen und Lösungen für die Transformation ihrer Kunden entwickeln. Für den Einstieg in die Container-Welt gibt es aktuell ein attraktives Angebot: die IBM Cloud Paks. Dabei handelt es sich um vorkonfigurierte Lösungen für Aufbau, Integration, Ausführung und Verwaltung containerisierter Anwendungen in nahezu jeder Cloud-Umgebung.

Welche weiteren Anforderungen sollte eine moderne Speicherinfrastruktur erfüllen?

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