Kostengünstige Storage-Lösungen für kleinere Unternehmen

Martin Haußmann
System Engineer

Alle zwei Jahre verdoppelt sich das weltweit erzeugte Datenvolumen durch neue Entwicklungen beim Speichern, Nutzen und Teilen von Informationen (Quelle: IDC). Ein umfassendes Datenverständnis wird zum elementaren Bestandteil jeder Firmen-DNA. Die Verwaltung, Analyse und Speicherung dieser Datenmengen stellen viele KMU vor die Frage, mit welcher IT-Infrastruktur sie sich im Wettbewerb Vorteile verschaffen können und welche Funktionen für die Steuerung digitaler Prozesse den stärksten Benefit bringen. Die Bandbreite reicht von der intelligenten Systemoptimierung über automatische Security-Tools bis zum skalierbaren schnellen Speicher.

Das Thema Storage sollte besonders bei mittelständischen Firmen in den Blickpunkt rücken, die sich für die Erschließung neuer Geschäftsmodelle oder Wertschöpfungsketten interessieren. Die Anforderungen an ein zukunftssicheres Storage-System lauten Verfügbarkeit, Performance, Sicherheit und Effizienz. Doch angesichts der Vielzahl an verfügbaren Lösungen auf dem Markt tun sich Mittelständler schwer, die passenden Angebote zu finden: Einerseits werden flexible Rechner- und Speicherressourcen benötigt und andererseits sind schlanke Kostenstrukturen gefragt.

Preiswerter Storage mit zahlreichen Funktionalitäten
Hier kommen Speichersysteme wie die Storwize-Serie V5000 von IBM ins Spiel: Sie wurde für Unternehmen konzipiert, die sich ein vielseitiges, preiswertes und flexibel aufrüstbares Storage-Konzept wünschen. “Storwize bringt zum ersten Mal Funktionalitäten in die Einsteigerklasse, die schon seit Jahren erfolgreich auf den großen IBM Maschinen laufen”, erklärt Martin Haußmann, System Engineer bei Tech Data in München. Viele moderne Anwendungen setzen genügend Speicher voraus: “Vor zwei Jahren waren bei Rechnern in kleineren Unternehmen 200 Gigabyte Standard, jetzt sind wir mit zwei Terabyte schon beim Zehnfachen.”

Weil die Datenmengen explodieren, steigt das Interesse an Cloud-Lösungen. “Doch was passiert, wenn der Provider nicht die nötigen Sicherheitsstandards einhält oder plötzlich sein Geschäft aufgibt? Mancher investiert da lieber in ein kostengünstiges Storage-System und hält die Daten im eigenen Datacenter”, so Haußmann. Grundsätzlich empfiehlt der Experte Kunden aus dem KMU-Bereich, Server und Storage zu trennen: “Die Einsteigermodelle der Storwize-Reihe stellen mit verschiedenen All-Flash- und Hybrid-Flash-Optionen Kapazitäten zur Verfügung, wie sie Mittelstandskunden benötigen.” Gesteuert wird das Ganze über eine komfortable Oberfläche mit einem redundanten Controller – genau das Richtige für Unternehmen, die bei der Verwaltung, Verfügbarkeit und Sicherheit der Daten keine Kompromisse eingehen wollen. Denn auch in diesem Segment garantiert IBM eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent.

Intelligente Datenspiegelung mehrerer Standorte
Viele Funktionalitäten waren bis vor kurzem nur in teureren Systemen erhältlich. Zum Beispiel HyperSwap: Mit diesem Tool können Unternehmen ihre über mehrere Standorte verteilten Server und Speichersysteme per Datenspiegelung und transparentem Fail-Over vor unvorhersehbaren Gefahren schützen, etwa einem plötzlichen Stromausfall, Feuer oder Wasser. “Zwischen zwei Maschinen werden die Daten on-the-fly gespiegelt und bleiben immer von beiden Seiten verfügbar. Dieses Feature bietet kein Wettbewerber in der unteren Preisklasse”, betont Martin Haußmann.

Darüber hinaus lassen sich All Flash-Systeme schnell und flexibel in eine vorhandene Storage-Umgebung integrieren, wo sie erhebliche Effizienzgewinne und einen nachhaltigen Return-on-Investment ermöglichen. Auch Funktionalitäten wie die Real-Time-Compression entlasten die Kostenbilanz. Die Storwize-Geräte sind einfach zu implementieren und leicht erweiterbar. Sie laufen unter einer einheitlichen Oberfläche und können als All-Flash- und Hybrid-Lösung mit SSD- oder HDD-Speicher zum Einsatz kommen. Auf den Maschinen kommt die seit Jahren bewährte Spectrum Virtualize Software zum Einsatz.

Die Frage, welches System und welche Storage-Variante zum individuellen Anwendungsprofil passen, beantwortet am besten ein erfahrener IT-Dienstleister. „Mit der Storwize V5000-Serie hat die IBM ein Storage System auf den Markt gebracht, das preislich für den Mittelstand attraktiv ist und leistungstechnisch in der Oberklasse spielt“, unterstreicht SystemWorkX-Vorstand Martin Borowitz. Und IT-Berater Christian Peters von BluVisio ergänzt: „Wir setzen die IBM Maschinen bei unseren Kunden in allen Branchen erfolgreich ein. Sie überzeugen mit Funktionalitäten und sind auch preislich attraktiv.“ Für Martin Haußmann ist aber noch ein weiterer Punkt wichtig: „Tech Data unterstützt seine Business-Partner mit dem passenden Sizing für jedes Kundenszenario. Wer häufig eine hohe Rechner-Performance benötigt, sollte abklären lassen, ob nicht langfristig ein Storage-System mit Leistungsreserven eine noch bessere Wahl wäre.“

Die Top-Features der IBM Storwize-Reihe V5000
Das modulare Speichersystem mit flexibler Software- und Hardware-Ausstattung bietet eine breite Palette an Funktionen, die problemlos erweiterbar sind, wenn die Workloads größer werden. Die intuitive Benutzeroberfläche erhöht die Produktivität.

IBM garantiert eine Verfügbarkeit von 99,9999 Prozent. Wartungsvorgänge und die Ein- oder Ausgabe von Daten sind gleichzeitig durchführbar. Status, Kapazität und Leistung werden zentral mit Tools der Künstlichen Intelligenz überwacht.

Die Daten werden schnell und einfach von vorhandenen Speicherlösungen auf das Storwize-System übertragen. Ebenso lassen sich Daten oder Anwendungen in der Cloud ablegen oder aus dieser auf das System verlagern.

Modernste Datenschutz-Tools und Funktionen zur Cyber-Ausfallsicherheit sind bereits auf der Basis von IBM FlashWatch integriert.

IBM Storage Insights gewährleistet, dass mögliche Probleme mit KI-basierten Analysen frühzeitig ermittelt und sofort beseitigt werden können.