Flashsystem 7300 und Flashsystem 9500: Neue Midrange- und High-End-Flashsysteme von IBM

"Die neuen IBM Flashsysteme sind für Anwendungen konzipiert, die Storage-Performance und Speicherkapazität auf höchstem Niveau benötigen. Dazu gehören KI-Applikationen, Big Data Analytics und die Hybrid Cloud", erklärt Martin Haussmann, Storage-Experte bei Tech Data.

Das ist neu am IBM FlashSystem 7300

Das FlashSystem 7300 von IBM vereint NVMe-Leistung und hohe Speicherkapazität in einem kosteneffizienten System. Auf 2U Bauhöhe ist Platz für 24 NVMe-Laufwerke. Mit IBM FlashCore-Modulen (FCM) der Generation 3 ergibt sich eine maximale effektive Speicherkapazität von 2,2 Petabyte pro Gehäuse. Die Cache-Größen reichen von 256 GB bis 1,5 Terabyte. Das IBM FS 7300 schafft 580.000 IOPS bei einem Durchsatz von 50 GB/s, das ist eine Leistungssteigerung von 30 Prozent gegenüber dem FlashSystem 7200. Verantwortlich dafür sind neben den optimierten FlashCore-Modulen der Gen 3 auch der Einsatz eines Prozessors der Intel Cascade Lake SP-Familie.

Das ist neu am IBM FlashSystem 9500

Neue Leistungsstandards bei Dual-Controller-Systemen im 4U-Formfaktor setzt das IBM FlashSystem 9500. Pro Controller können bis zu 1,5 Terabyte an Cache-Speicher genutzt werden, insgesamt also bis zu 3 TB. Das IBM FS 9500 ist mit 48 NVMe-Laufwerken ausgestattet. Somit können 48 x 4,8 TB, 9,6 TB und 19,2 TB FlashCore-Module eingesetzt werden. Beim Modul mit 38,4 TB Kapazität sind aktuell 24 Slots belegbar, ein Ausbau auf 48 Stück ist noch für dieses Jahr per Software-Upgrade vorgesehen. Dann ergibt sich eine maximale effektive Speicherkapazität von 4,5 Petabyte. Bei einem Durchsatz von 100 GByte/s erreicht das IBM FS 9500 eine Geschwindigkeit von 1.600.000 IOPS. Für die Integration in die IT-Infrastruktur sind folgende Anschlüsse vorgesehen: 48 x 32Gb Fibre Channel, 20 x 25Gb Ethernet und 12 x 100Gb Ethernet. Damit zeigt das IBM FlashSystem 9500 bei allen wichtigen Funktionen und Eigenschaften eine doppelt so hohe Performance gegenüber dem Vorgängermodell FS 9200. Grundlage dieses Leistungssprungs sind der neu eingesetzte Intel Ice Lake Prozessor sowie die neueste Generation der FlashCore-Module.

FlashCore-Module (FCM) der Generation 3

Die FlashCore-Module der Generation 3 liefern eine bessere Performance und eine höhere Speicherdichte. Dafür erhielten die IBM FCM ein Hardware-Upgrade. Erstmals nutzt IBM für ein Storage-Produkt einen ARM-Prozessor und kombiniert diesen mit NAND-Flash-Chips. Hinzu kommen Optimierungen der Algorithmen und PCIe 4.0-Support. Dies führt zum einen zu einer höheren Kompressionsrate von 3:1. Beim größten Modul (38,4 TB) ergibt dies eine Gesamtkapazität von 115 Terabyte im kompakten 2,5-Zoll-Format. Zum anderen erhöhte sich die IOPS von 110.000 auf 183.00 und der Durchsatz von 2,25 GB/sec auf 3,52 GB/sec.

IBM Cyber Vault stärkt Cyper-Resilienz

Cyber Vault bietet Anwendern der FlashSysteme 7300 und 9500 eine sichere und isolierte Speicherumgebung für geschäftskritische Daten. Damit wird es möglich, den Betrieb nach einem Ransomware-Angriff schnell wieder aufzunehmen. Zentraler Bestandteil der Architektur ist die Software-Funktion Safeguarded Copy (SGC). Damit lassen sich automatisiert Point-in-Time-Kopien (Snapshots) in dezidierten Storage-Pools innerhalb der Flashsysteme erstellen. Diese Kopien lassen sich nicht lesen, überschreiben oder verändern, sondern sind ausschließlich für Recovery-Zwecke gedacht. Über ein Echtzeit-Monitoring werden die Kopien regelmäßig auf ihren sauberen konsistenten Datenbestand überprüft. Da sich Snapshots und Betriebsdaten bei Safeguarded Copy auf demselben Flashsystem-Speicher befinden, kann die gleiche Technologie für das Wiederherstellen der Daten genutzt werden. Anstelle von Wochen oder Tagen ist der Betrieb in wenigen Stunden wiederhergestellt. Lesen Sie mehr zu Cyber Vault in einem weiteren News-Artikel.