Storage-as-a-Service macht die Nutzung von Speicher so einfach und flexibel wie die Cloud. Innovatives Mietangebot für Speichersysteme.
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Storage-as-a-Service: Speicher so flexibel wie die Cloud nutzen

Bei Storage-as-a-Service verleiht ein Anbieter Speicherplatz. Bezahlt wird nur der benötigte Storage. Damit werden die Verbrauchsmodelle des Cloud-Computing auf die Storage-Infrastruktur angewandt: Speicher ist nach konkretem Bedarf konsumierbar und lässt sich als reine Betriebskosten (OpEx) abrechnen. Das erhöht die Flexibilität und Widerstandsfähigkeit der gesamten IT-Infrastruktur. Kunden können ihren Storage entsprechend ihren Anforderungen skalieren und gleichzeitig Performance und Verfügbarkeit sicherstellen. Unternehmen haben zwei Mietoptionen: Bei reinen Cloud-Diensten wird der Speicher über eine virtualisierte Infrastruktur bereitgestellt. Der Zugriff ist über die Public Cloud oder Private Cloud möglich. Bei anderen Lösungen wie dem IBM Storage-as-a-Service ist das Speichersystem On-Premises im Rechenzentrum installiert. Das bedeutet, der Kunde erhält die physischen Flash-Arrays, zahlt aber nur für den tatsächlich genutzten Storage.




Warum STaaS?

ERP, Data Analytics oder KI: Immer mehr Informationen und Daten werden in immer kürzeren Zeiträumen erzeugt. Entsprechend ist das Datenwachstum für viele Unternehmen die größte Storage-Herausforderung, wie eine aktuelle Umfrage von S&P Global Market Intelligence "Bridging the Hybrid IT Gap with STaaS" (Verlinkung auf: https://www.ibm.com/downloads/cas/1DA5YAWE) feststellte.

Im Durchschnitt gehen die befragten Unternehmen von durchschnittlichen Steigerungsraten beim Datenvolumen von 28 Prozent in den nächsten Jahren aus.

Mit dieser Entwicklung werden die Budgets nicht Schritt halten. Die Unternehmen erwarten durchschnittliche Budgeterhöhungen von lediglich 16 Prozent. Sie müssen also einen Weg finden, ihre Speicherinvestitionen so effizient wie möglich einzusetzen.

Neue Storage-Kapazität dazu zu kaufen, kann eine teure Investition sein (CapEx). Denn beim Erwerb von Storage-Systemen besteht immer die Tendenz, zu viel zu kaufen. Denn man will ja für die Zukunft gewappnet sein.

Doch der Blick in die Glaskugel wird auch im IT-Bereich immer trüber. Unternehmen haben massiv mit Unsicherheiten zu kämpfen - sei es eine angespannte finanzielle Lage oder volatile Marktsituationen. In diesem Umfeld besteht die Gefahr, dass CapEx-Ausgaben für Speichersysteme Finanzmittel aufzehren, die vielleicht in anderen IT-Bereichen besser angelegt wären.

Die Alternative sind Storage-as-a-Service-Modelle, die den lokalen oder virtuellen Daten-Storage der Kunden so einfach und agil wie die Cloud machen.

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Lokal oder virtuell Speicher bedarfsgerecht nutzen. STaaS: Mieten statt kaufen oder leasen.
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Was sind die Vorteile von STaaS?

Speicherplatz als reine OpeX-Lösung bietet Unternehmen eine Reihe von Vorteilen:

  • Umfassendes Lebenszyklusmanagement: von der Installation über die Konfiguration bis hin zur Aktualisierung.
  • Hohe Flexibilität bei der Nutzung. Kommen neue IT-Aufgaben hinzu oder wird mehr Speicherperformance für bestehende Anwendungen benötigt, lässt sich einfach Speicher dazu buchen. Umgekehrt kann Speicherkapazität abgebaut oder auf eine niedrigere Leistungsstufe gewechselt werden, wenn die hohe Leistung nicht mehr benötigt wird. All dies hilft, das Maximum aus Speicherinvestitionen heraus zu holen.
  • Hoher Schutz vor Cyberangriffen. Bei der lokalen Lösung stehen die Speichersysteme im Rechenzentrum des Kunden. Er behält dadurch die volle Kontrolle über IT-Sicherheit und Compliance. Zudem bieten einige STaaS-Anbieter weitere Funktionalitäten für Sicherheit an. IBM beispielsweise stattet seine Flash-Arrays mit Safeguarded Copy aus. Damit sind alle Daten nach einem Cyberangriff in wenigen Stunden wiederhergestellt.
  • Entlastung alltäglicher Aufgaben im Rechenzentrum. Das Management unterschiedlicher Datensilos ist eine Schlüsselaufgabe für die IT-Infrastruktur. STaaS erleichtern hierbei erheblich den Verwaltungs- und Wartungsaufwand.
  • Pay-per-Use Preismodell. Unternehmen zahlen nur die genutzten Speicherressourcen und sparen sich zeitaufwändige Beschaffungszyklen und hohe Investitionsausgaben.

Was kostet STaaS?

Beim Kauf oder Leasing von Storage müssen Kunden die Ausstattung und Performance genau planen. Dabei stellen sich schwierige Fragen: Kalkuliere ich von Beginn an mehr Funktionalität und einen Kapazitätspuffer mit ein, was dann höhere Anschaffungskosten nach sich zieht? Oder plane ich möglichst knapp, um Kosten zu sparen, was dann zu Kapazitätsengpässen führen könnte?

Bei Mietstorage stellen sich diese Fragen nicht. Hier erfolgt die Abrechnung immer nach Nutzung. Folgende Kostenfaktoren sind zu beachten:

  • Performance: Die angebotenen Lösungen unterscheiden sich nach dem Performance-Level. Dieses ist als IOPS (Input/Output per Second) pro Terabyte definiert. Zusätzlich sind Optionen wie Ethernet, Fibre Channel oder Verschlüsselung buchbar.
  • Laufzeit: Je länger die Laufzeit, desto günstiger der Preis. Stellt der Kunde nach der Mindestlaufzeit fest, dass er die anfänglich gebuchte Kapazität nicht benötigt und den Vertrag kündigt, muss er bei einigen Herstellern eine Art "Strafgebühr" zahlen
  • Kapazität: Unternehmen zahlen eine monatliche Gebühr für die genutzte physische Kapazität pro Terabyte. Viele Angebote setzen eine Mindestkapazität voraus. Vorsicht vor Kostenfallen: Einige Anbieter verlangen zusätzliche Kosten, wenn der Kunde die Daten komprimiert.



In drei Schritten den benötigten Storage mieten: einfach, lokal und skalierbar. Performance, Laufzeit und Kapazität: Die wichtigsten Kostenfaktoren.
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Was gute STaaS-Angebote ausmacht - 5 Tipps

Tipp 1: Auf kürzere Laufzeit achten
Viele Anbieter fordern eine Mindestlaufzeit von 36 Monaten. Bei anderen wie bei IBM beträgt diese lediglich 12 Monate. Für Neueinsteiger ist eine kürzere Laufzeit zunächst ratsam, um Praxis-Erfahrungen zu sammeln und die benötigten Leistungen besser abzuschätzen.

Tipp 2: "Strafgebühren" vermeiden
Schauen Sie sich die Laufzeitkonditionen genau an. Eine vorzeitige Kündigung eines längerfristigen Vertrages kann Sie bei einigen Anbietern teuer zu stehen kommen. Bei anderen dagegen zahlen Sie nur den längerfristigen Laufzeitrabatt zurück.

Tipp 3: Potenzielles Wachstum berücksichtigen
Bleiben Sie bei der angebotenen Kapazität so flexibel wie möglich. IBM beispielsweise installiert von Beginn an 50 Prozent mehr Kapazität ohne Extraausgaben. Sie zahlen erst, wenn Sie die zusätzlich installierte Kapazität in Anspruch nehmen. IBM berechnet Ihnen dabei den gleichen TB-Preis wie bei der Basiskapazität pro Monat.

Tipp 4: Mit Komprimierung effektive Kosten senken
Suchen Sie sich einen Anbieter aus, der immer die gewählte Terabyte-Zahl als Berechnungsgrundlage nimmt. Schaffen Sie es beispielsweise, Ihre Daten im Verhältnis 2:1 zu komprimieren, kann der Preis pro Terabyte um die Hälfte sinken. Aktuelle Flash-Arrays mit IBM Flash Core-Modulen der dritten Generation bieten sogar eine Komprimierung im Verhältnis 3:1. Das ist ein enormer Kostenvorteil.

Tipp 5: Ein guter Service zahlt sich aus
Einige Anbieter punkten mit einem guten Service-Angebot. Beim IBM Storage-as-a-Service wird jeder Kunde von einem Account Manager betreut. Dieser überwacht das gebuchte System proaktiv, spielt Systemupdates auf und behält den belegten Speicher im Auge. Erreicht dieser eine Auslastung von 75 Prozent, stößt IBM automatisch eine Nachrüstung an. Zudem führt IBM nach drei oder vier Jahren ohne Zusatzkosten einen Produkt-Refresh durch.

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