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Lizenzierung


Oracle Database 19c - eine autonome Datenbank?

Ihr direkter Ansprechpartner

Peter Mosbauer

+49 89 4700 3037
pmosbauer@techdata.de

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Oracle revolutioniert die Datenverwaltung mit der Einführung der weltweit ersten „selbstverwalteten“ Datenbank. Angetrieben seit Oracle Database 18c stellt die Oracle Autonomous Database Cloud die nächste Generation branchenführender Datenbanken dar und bietet umfassende Automation basierend auf maschinellem Lernen, um menschliche Arbeit, Fehler und Eingriffe überflüssig zu machen. Im dem Zusammenhang soll folgendes verdeutlicht werden: Die Datenbank 19c an sich ist keine „Autonome Datenbank“, weder on Premises noch in der Cloud. Es gibt jedoch den Oracle Cloud Service, der sich „Autonomous Database Cloud“ nennt. Die Datenbank 19c ist sozusagen das Fundament dieses Cloud Services.

Die Abgrenzung wird im Folgenden noch deutlicher:

– Nur der Autonomous Database Cloud Service (der Service beinhaltet im Namen die Bezeichnung „Autonomous Database“) in der Oracle Public Cloud oder per Cloud@Customer stellt eine Autonome Datenbank bereit.

– Wenn man eine Datenbank 19c als Database as a Service (DBaaS) in der Oracle Public Cloud oder per Cloud@Customer erwirbt (ohne die explizite Bezeichnung „Autonomous Database“), kriegt man keine autonome Datenbank.

– Wenn man selbst eine Datenbank 19c bei einem Cloud Provider (z.B. Oracle Public Cloud, AWS, Azure, etc.) installiert, kriegt man keine autonome Datenbank.

– Wenn man die Datenbank 19c bei sich on Premises installiert, kriegt man keine autonome Datenbank.

 

Was bringt die Version 19c  an neuen Features & Functions?

Die Version 19c bringt Verbesserungen in den Bereichen Automatisierung, Datenmanagement, Performance, Security uvm.

Im Licensing Information User Manual finden Sie sehr detaillierte und nützliche Hinweise zu allen Features aller Editionen sowie zu deren Lizenzierung. Weitere Tutorials, Manuals und Guides zur Datenbank 19c sind im Oracle Help Center abrufbar.

Die ganze Liste der New Features findet man hier.

 

Was brachte die Version 18c  an neuen Features & Functions?

Es gibt Verbesserungen in 6 Bereichen:

Performance, High Availability, Multitenant, Security, Data Warehousing and Development.

Was u.a. sehr positiv aufgenommen wird, ist die direkte Einbindung von MS Active Directory für die Authentifizierung der User. Bisher brauchte man dazu zusätzlich das Oracle Internet Directory.

Die ganze Liste der New Features findet man hier.

Im Licensing Information User Manual finden Sie sehr detaillierte und nützliche Hinweise zu allen Features aller Editionen sowie zu deren Lizenzierung. Weitere Tutorials, Manuals und Guides zur Datenbank 18c sind im Oracle Help Center abrufbar.

Die Datenbank (Version 11g bis 19c) finden Sie zum Download (bitte die OTN Lizenzbedingungen beachten) hier.

Warum trägt das aktuelle Datenbank Release die Bezeichnung 19c?

Es handelte sich bei der Datenbank 18c eigentlich um die Version 12.2.0.2. Jedoch hat Oracle sein Release Modell umgestellt und an die Jahreszahlen des Datums der Veröffentlichung angepasst. Release 18c wurde folglich im Jahr 2018 veröffentlicht. Version 12.2.0.3. ist im Jahr 2019 veröffentlicht worden und heißt folglich 19c. Die Releases 18c und 19c sind im Lifetime Support unter 12.2. aufgeführt.

Ab Release 18c erfolgt die Wartung für die Datenbank Releases über Release Updates (RU) und Release Update Revisions (RUR). Patch Sets werden in der Roadmap für Release 12.2 und später folglich nicht mehr aufgeführt. Mehr Informationen findet man unter Release Update and Release Update Revisions for Database Proactive Patch Program (Doc ID 2285040.1)

RUs werden quartalsweise zu den üblichen Daten veröffentlicht.

 

 

RUs sind Patch Bundles, die die bisherigen Bundle Patches (BP) ersetzen. Wie die BPs sind die RUs kumulativ und beinhalten automatisch alle vorherigen RUs. Wenn man als z.B. 18.4. einspielt, werden 18.3. und 18.2. enthalten sein

RUs bestehen aus Optimizern, Functional Fixes, Security Fixes und Regression Fixes.

 

Release Update Revisions (RUR) ersetzen die Patch Set Updates (PSU), sind aber nicht dasselbe.

RURs sollen für gewöhnlich quartalsweise verfügbar sein, RUR1 z.B. ein Quartal nach  der Veröffentlichung von RU2. Das erste RUR wird das gesamte RU2 enthalten plus neue Security Fixes und evtl. weitere Regression Fixes. Es enthält jedoch keine neuen Optimizer oder Functional Fixes. Pro RU soll es i.d.R. zwei RURs geben.

 

Für das initiale Release der Datenbank (18.1., 19.1., etc.) sind keine RURs geplant, da dieses ausschließlich für den Einsatz in der Cloud vorgesehen ist. Immer erst im Folgequartal ist das Release 18.2. im Jahr 2018 bzw. das Release 19.2. im Jahr 2019 für den Einsatz on Premises verfügbar.

Das neue Release und Patching Model von Oracle wird in diesem Video sehr ausführlich und anschaulich erklärt.